Alkoholprobleme im Betrieb

Darüber spricht man nicht ...
Warum eigentlich nicht?

Alkoholproblem am Arbeitsplatz sind immer noch ein Tabuthema. Drüber spricht man nicht ...!

Fakten sind
  • Alkoholkranke Arbeitnehmer fehlen weitaus häufiger als andere. Qualitätseinbußen, Krankheits- und Fehlzeiten verursachen Kosten in Milliardenhöhe
  • Jede sechste Kündigung ist alkoholbedingt. Betriebswirtschaftlich ist helfen jedoch sinnvoller als kündigen
  • Suchtkranke Beschäftigte gefährden die Sicherheit am Arbeitsplatz - ihre eigene und die anderer
  • Jeder siebte Arbeitnehmer hat ein massives Alkoholproblem. Viele nehmen es wahr - kaum einer will es wahrhaben

Nehmen Sie Ihre Wahrnehmung ernst:

... was Sie riechen
... was Sie sehen
... was Sie hören

Sagen Sie deutlich, wenn etwas nicht stimmt!

  • Für Kollegen bedeutet das: nicht zu entschuldigen, nicht zu verdecken und Auffälligkeiten nicht zu vertuschen. Benennen Sie Tatsachen und sagen Sie, was nicht stimmt!
  • Für Vorgesetzte und Geschäftsleitung bedeutet das: die eigene Rolle zu kennen, berechtigte Forderungen angemessen zu stellen und für die Einhaltung arbeitsvertraglicher Pflichten zu sorgen sowie das Motto "Helfen vor Kündigen" ernst zu nehmen
  • Für Betriebsräte und Interessenvertretungen bedeutet das: betrieblich Hilfekonzepte mitzugestalten

Für alle bedeutet das:

Sprechen Sie mit dem Betroffenen - nicht über ihn!

Aber denken sie daran:
der Suchtkranke muß trotz seiner
Suchterkrankung die Selbstachtung
bewahren können

Hilfe ist möglich!

Es gibt viele Hilfen für Suchtkranke.

Ein umfassendes Hilfeangebot bietet die Selbsthilfe. Sie ermutigt den Suchtkranken, eigene Lösungswege zu finden und zu beschreiten.

Suchtselbsthilfe bieten die Abstinenzverbände an

  • Kreuzbund
  • Guttempler
  • Blaues Kreuz
  • A.A. - Anonyme Alkoholiker usw.
  • der Rest ist unter Suchtberatung - Adressen zu finden

 

 

   
Disclaimer

Last update: 27.05.10 21:18:35 +0200

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