Bastei - Sächsische Schweiz

ANREISE:

Karte von der Umgebung

Der Aussichtsfelsen Bastei liegt 195 Meter über dem Elbspiegel
Basteibrücke -
Sie wurde anstelle einer 1821 erbauten hölzernen Brücke 1850/51
aus Sandstein errichtet.
Schon im Mittelalter muß ein hölzerner Steg als oberer Zugang zur Felsenburg Neurathen existiert haben. In der Brückenmitte befindet sich der Steinschleuderfelsen, zu dessen Gipfel ausgehauene Stufen führten.
Er war früher ein Vorposten der Burganlage.
Am Beginn der Brücke befindet sich an der Felswand eine Gedenktafel für die beiden Erschließer der Sächsischen Schweiz, Pastor C. H. Nicolai (1739-1823) und Pastor W. L. Götzinger (1758-1818) aus Lohmen und Neustadt. Am Ende der Brücke in Richtung Rathen stehen wir vor dem ehemaligen Eingangstor der Felsenburg Neurathen.

Felsen, Felsen, nix als Felsen :)) - aber nicht immer die gleichen oder manche aus einer anderen Perspektive












Felsenburg Neurathen - Sie ist eine alte Burganlage aus dem 13. Jahrhundert, die eng mit der Burg Altrathen verbunden war. Als Grenzburgen zwischen Sachsen und Böhmen hatten sie sie eine wechselvolle Geschichte. Da die Burg Neurathen unter geschickter Ausnutzung des vorhandenen Geländes (teilweise Behauung der Felswände, Balkenlager und Falzlöcher) aus einer Holzkonstruktion bestand, sind uns nur Spuren der einstigen Gebäude überkommen. Jedoch konnte bei ersten Ausgrabungsarbeiten 1932 der Wehr- oder äußere Verteidigungsgang rekonstruiert werden. es wurde, nach dem er schon 1953 als Holzkonstruktion erneuert werden mußte, in den achtziger Jahren unter Mithilfe von Bergsteigern unter schwierigen Bedingungen durch eine massive Eisenkonstruktion ersetzt. Von diesem Wehrgang bieten sich äußerst reizvolle Blicke in den Rathener Felsengarten.

Rund um die Felsenburg











Schwedenlöcher - 1886 wurde erstmalig durch die Forstverwaltung Lohmen und Hohnstein eine Wegeanlage durch diese Schlucht gelegt. Die Wegstrecke überwindet vom Amselgrund bis zum Basteiplateau bei einem
Höhenunterschied von 130 m bizarre Felspartien durch etwa 700 Stufen.
Der Name Schwedenlöcher weist auf die Zeit des Dreißigjährigen Krieges zurück, in der die früher beinahe unzugänglichen Schluchten und Gründe des Basteigebietes der Bevölkerung umliegender Orte als Zuflucht dienten.





Amselfall - Durch eine Mauer wurde der Grünbach, der auf der Rathewalder Hochfläche seinen Ursprung hat, an einer 10 m hohen Gesteinsstufe angestaut. Beim Fall stürzen die Wassermassen über die Höhle des Amselloches hinweg und bieten ein romantisches Bild. Hier fand F. Kind seine Anregungen zur Gestaltung der Wolfsschluchtszene in der romantischen Oper "Der Freischütz". Schon seit dem 19. Jahrhundert ist die Amselfallbaude eine beliebte Rast- und Einkehrstätte.
Im oberen Stockwerk wurde die erste "Nationalpark-Informationsstelle" eingerichtet. unter dem Motto "Erleben - Verstehen - Bewahren" bietet sie dem Besucher auf engem Raum eine Vielzahl von Anregungen und Hinweisen auf einen erlebnisreichen und naturgerechten Besuch des Nationalparks Sächsische Schweiz.

Quelle: Text und Karten aus dem Führer 'Bastei-Gebiet' und von Baedeker

 

 

   
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Last update: 27.05.10 21:23:01 +0200

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